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Presse-Echo

Lamar Dreuth - Bewegung im Foto eingefangen: Die Leichtigkeit des Tanzes

Wetzlarer Neue Zeitung (WNZ), 13.10.2016

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Und mit seiner aktuellen Ausstellung "Die Leichtigkeit des Tanzes", die bis 16. November in der "Galerie in der Raumwerkstatt" in der Altenberger Straße 84a zu sehen ist, beweist der Wetzlarer in der Tanzfotografie geradezu Meisterschaft. Mit einer Vernissage wurde sie vor 100 Gästen eröffnet.

Mehrere Jahre lang hat Dreuth den Schwarz-Rot- Club Wetzlar begleitet und den Finger auf dem Auslöser gehabt. Konkret war der Fotograf, dessen aktuell ausgestellte Bilder sich bei der Motivgestaltung im Grenzbereich zwischen Fotografie und Malerei bewegen, bei Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft 2010 und zahlreichen weiteren großen Tanzturnieren mit seiner Kamera an Bord. Dabei sind eine ganze Reihe Fotos in Schwarz-Weiß und Farbe entstanden, die Dreuth in der Raumwerkstatt in großen, mittleren und kleinen Formaten ausstellt.

Motivisch reicht das Spektrum von Tanzgruppen über Paare bis zu Porträts einzelner Tänzer, die in unterschiedlichen Situationen abgelichtet sind. Technische Fragen wie Schärfentiefe, Farbgebung und Kontrast bewegen sich bei einem erfahrenen Künstler wie Dreuth auf einem erwartungsgemäß hohen Niveau.

Doch diese Parameter sind es nicht, die die Ausstellung zu einem Hingucker machen. Wirklich bemerkenswert ist vielmehr des Fotografen Fähigkeit, die Bewegung des Tanzes und die Lebendigkeit des Augenblicks ins Foto zu bringen. Zu diesem Zweck nutzt er auch Unschärfeeffekte, wie sie durch den Einsatz verlängerter Belichtungszeiten entstehen.

Gerade das Leichte bedarf oft einer langen und intensiven Trainingszeit

Das Ergebnis ist beachtlich, denn dadurch gelingt es dem Wetzlarer geradezu famos, Dynamik und Expressivität des Augenblicks einzufangen und im Medium Foto umzusetzen. Doch auch die weiteren Bilder wie Porträts betören dadurch, dass sie die Vergänglichkeit des Moments bannen. Kurz gesagt, Hut ab vor einer beachtlichen Ausstellung.

"Die Bilder hier sind vor allem zwischen 2010 und 2015 bei Auftritten des Schwarz-Rot-Clubs in Wetzlar und der Region entstanden", sagte Vereinsvorsitzender Philipp Feht bei seiner Einführung in die Ausstellung. Der Club sei 2010 an die Fotofreunde herangetreten mit der Bitte, die Weltmeisterschaft in der Rittal Arena zu dokumentieren. Daraus entwickelte sich eine längere Zusammenarbeit mit Dreuth, der natürlich auch Bilder der Weltmeisterschaft in der Ausstellung zeigt. "Die Leichtigkeit des Tanzes ist oft das Schwerste", erklärte Feht. Er verwies darauf, dass gerade das Leichte oft einer langen und intensiven Trainingszeit bedürfe.

Die Raumwerkstatt ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei.


   

 

Mohamad Osman - Ausstellung Kinder nach der Flucht

Wetzlarer Neue Zeitung (WNZ), 13.11.2016

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Wetzlar Eine Tradition der Kirchen in New Orleans griffen die Christusgemeinde Niedergirmes und die Wirtin der Kulturkneipe "Bunte Katze"auf.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Novemberblues" feierte die Gemeinde mit Pfarrerin Ellen Wehrenbrecht einen "Bluesgottesdienst". Im Anschluss an den ungewöhnlichen Gottesdienst eröffnete Bettina Twrsnick, die Leiterin der Phantastischen Bibliothek, eine Fotoausstellung des syrischen Fotografen Mohamad Osman.

"Vieux Carré" hieß das Bluesensemble, das mit Klassikern der Blueskultur in New Orleans den Gottesdienst gestaltete. Da der vierte Mann des Carrés verhindert war, waren Hans- Werner Grünewald, Harald Lange und Adolf Klapproth als "Vieux Triangle" in Niedergirmes zu erleben. Die Bluesnummern zeichnen sich durch ihre faszinierende Mischung aus Trauer und Freude aus. Hans-Werner Grünewald spielte veritabel die Gitarre und sang. Klapproth trommelte auf einem Ledertuch, das er über seine Beine gelegt hatte. Lange spielte dazu die Klarinette. Das Trio spielte mit bewundernswerter Leichtigkeit Ellen Wehrenbrecht gab kurze thematische Einführungen in die Songs. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Besucher im Gemeindezentrum. Walter Schwab von den Fotofreunden Wetzlar stellte den syrischen Künstler aus Aleppo vor, der seit drei Jahren eine neue Heimat in Wetzlar gefunden hat. (kjf)

 

 

85 Jahre am Auslöser - FotoFreunde Wetzlar feiern in der Stadthalle

Im Jahr 1931 im damaligen Hotel Luy gegründet, gehören die FotoFreunde der Optikstadt Wetzlar heute zu den ältesten Fotoclubs Deutschlands. Seit 85 Jahren dokumentieren die Vereinsmitglieder die Kultur ihrer Heimatstadt oder reisen um die Welt, organisieren Ausstellungen, halten Vorträge und geben ihr Wissen um die Fotografie weiter. Auch wenn man es in einem Wetzlarer Fotoclub erwarten könnte, ist der Besitz einer Leica-Kamera keine Pflicht. Im Gegenteil, ausgerechnet Mitbegründer Ludwig Leitz lehnte vor 85 Jahren den Vereinsnamen „Leica-Klub“ entschieden als zu eng gefasst und nicht offen genug ab.

Glückwünsche vom Partner aus Colchester

Seine Geburtstagsfeier am Samstag, ein Tag ganz im Zeichen der Fotografie, startete der Traditionsverein mit aktuell 68 Mitgliedern mit dem offiziellen Teil am Vormittag. Zu den Gratulanten gehörten Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) und Vic Hainsworth mit seiner Frau Pam, Präsident der Colchester Photographic Society, dem Partnerverein aus der englischen Partnerstadt, mit dem die FotoFreunde seit vielen Jahren unter anderem durch gegenseitige Ausstellungen einen engen Austausch und eine Freundschaft pflegen, wie Jürgen Hulverscheidt, Beisitzer im Vorstand, berichtete. Besonders geehrt wurde Ehrenmitglied Dieter Dauser, der knapp 60 Jahre im Vorstand der FotoFreunde mitgewirkt hat, davon 50 Jahre als Erster Vorsitzender und anschließend als Schatzmeister.

Mehrere Stationen hatte der Verein in der Stadthalle aufgebaut, im Zentrum eine große Ausstellung von 30 Bildern von FotoFreunden mit deren Kurzporträts, dazu jeweils weitere zwölf Bilder von Mitgliedern der Colchester Photographic Society und des tschechischen Partnervereins Skupina TeriFoto Sokola Písek. Besucher gaben ihre Stimmen für den Publikumspreis ab.

Im Saal nebenan wurden acht Kurzschauen, angefertigt von der AV-Gruppe, gezeigt. Darunter ein Vereinsporträt und Schauen in Überblendtechnik unter anderem über Marokko und Neuseeland. Höhepunkte waren die Naturimpressionen „Mehr als die Big Five“ aus dem Süden Afrikas von Dr. Siegmar Bergfeld (Sinn), der 2002 als „Europäischer Naturfotograf“ ausgezeichnet wurde. Und Bilder und Geschichten aus dem Himalaya mit dem Titel „My Pride Country Nepal“ von FotoFreund Walter Schwab. An weiteren Stationen konnten sich Geburtstagsgäste über innovative Fotografie, unterschiedliche Druckmedien und das Erstellen von AV-Schauen informieren. (gro)

 

 

WNZ über die Triptychon Vernissage, Mai 2016

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Wetzlarer Hefte, Mai 2016

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